Größere Baugebiete mit umfangreichen Erschließungsmaßnahmen, werden sinnvollerweise nach dem Verfahren der Sonderung mit nachfolgender Grenzregelung nach §§ 80 ff BauGB durchgeführt.

Dabei werden die entsprechenden Grundstücke anhand eines Bebauungsplans parzelliert und die für die notariellen Vorgänge wichtigen Flurstücksnummern vergeben. Die tatsächliche Abmarkung wird erst nach Abschluss der Bautätigkeiten durchgeführt.

Der Vorteil des Verfahrens liegt darin, dass die Bautätigkeit (Hochbau, Straßen- u. Tiefbau) aufgenommen werden kann, ohne dass dadurch wertvolle Grenzzeichen zerstört und immer wieder neu hergestellt werden müssen.

Dies setzt jedoch voraus, dass die komplette Baumaßnahme von einem kompetenten Ingenieurbüro baubegleitend betreut wird. In diesem Rahmen erfüllen wir für Sie verschiedene Leistungen:

 

-       Planung der Erschließungsmaßnahme (Bauplanung)

-       Parzellierung der Grundstücke anhand eines genehmigten Bebauungsplanes

-       Übergabe der Daten im DFK-Format an die zuständige Vermessungsbehörde

-       Anlage eines Festpunktfeldes, das zur Absteckung für sämtliche Gewerke des
         Bauvorhabens dient

-       Absteckung für Sraßen- u. Tiefbau

-       Absteckung der Gebäude mit Erstellung eines Einmeßprotokolls für die genehmigende
         Baubehörde als Sachverständige für Vermessung im Bauwesen

 

 
AKTUELLES PROJEKT:

 Leonhardiviertel Bad Tölz (52 Reihenhäuser, 40 Doppelhaushälften).

 

 Durchführung der Grundstücksteilung und der baubegleitenden Vermessung für den Hochbau.

 

Auftraggebeber: Bouwfonds Bayern GmbH